Rezension | John Green - The fault in our stars

Freitag, Juli 11, 2014

The fault in our stars 

Despite the tumor-shrinking medical miracle that has bought her a few years, Hazel has never been anything but terminal, her final chapter inscribed upon diagnosis. But when a gorgeous plot twist named Augustus Waters suddenly appears at Cancer Kid Support Group, Hazel's story is about to be completely rewritten.

MEINE MEINUNG 
Wer kennt dieses Buch nicht? Gefühlte Ewigkeiten bin ich darum herumgeschlichen, habe immer wieder überlegt es zu lesen oder eben auch nicht. Denn Fakt ist: Krebs an sich ist kein leichtes Thema und in Verbindung mit Jugendlichen erst Recht nicht. Aber gerade diese lebensnahen Bücher berühren in der Regel am meisten. Und das tut auch dieser Roman, denn "The fault in our stars" steckt voller Überraschungen, Emotionen und Wahrheiten. 

Im Fokus steht Hazel, 16 Jahre alt, die unheilbar an Krebst erkrankt ist und eigentlich nur noch durch Medikamente am Leben erhalten wird. Mit Hazel und Gus hat der Autor gut durchdachte, lebendige, einzigartige Charaktere erschaffen, die man sofort in sein Leserherz schließt. Aber auch die anderen Charaktere wie z.B. Isaac, van Houten oder Hazels Mutter sind alle auf ihre eigene Art speziell mit ihren eigenen persönlichen Eigenschaften. Kein Charakter gleicht hier einem anderen. Besonders gefallen hat mir, dass Hazel und Gus sie selbst geblieben sind und immer sein werden, trotz allen Umständen. Sie sind klug, witzig, nachdenklich, poetisch und haben trotzdem diesen jugendlichen Trotz, den wahrscheinlich jeder von uns kennt. Die Liebesgeschichte der beiden, die sich im Verlauf entwickelt ist dabei so einzigartig wie traurig, denn jeder - selbst Hazel und Gus - wissen wie es enden wird. 

Obwohl das Thema des Buch - welches sehr taktvoll vom Autor umgesetzt wurde - eigentlich alles andere freudig ist, gibt es doch immer wieder humorvolle Stellen, die John Green perfekt in Szene setzt. Dadurch bekommt die sonst sehr bewegende und teils düstere Story eine gewisse Leichtigkeit verpasst. Zudem ist das Buch eine gelungene Mischung aus Romantik und Drama, ohne das irgendeine Stimmung zu sehr gewollt rüberkommt. John Green verwendet einige wunderbare Vergleiche und Methapern, die sowohl zum lachen, nachdenken oder manchmal sogar weinen bringen. Vom Sprachniveau her war es anfangs schwierig, der Handlung zu folgen, da mir persönlich einige Begriffe (besonders die medizinischen) nicht geläufig waren. Hat man aber erst einmal die in die Sprache gefunden und die Zusammenhänge erkannt, stellt auch dies im Verlauf kein Hindernis mehr dar. 

ABSCHLUSSWORT 
John Green hat mit "The fault in our stars" eine Geschichte geschrieben, die sowohl zum lächlen, als auch zum nachdenken und weinen gleichzeitig bringt. (Und so viel sei gesagt, einige Tränen bleiben sicher nicht aus). Trotz des ernsten Themas schafft der Autor es immer wieder eine gelungene Balance zwischen Dramatik und Romantik und sogar ein kleines bisschen Humor zu finden. Dieses Buch verdient es, gelesen zu werden!

5/5 Punkte  

Penguin Books - 336 Seiten - April 2015 - Taschenbuch - £5,99

Danke an Blogg dein Buch und Penguin Books für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

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